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Die Anwendung erfolgt in Form von Pflastern, Wickeln und Verbänden als
Ganzkörperbehandlung (z. B. Rasul) oder Teilanwendung sowie als Voll- oder Teilbad.
Ganzkörperbehandlung:
Man stellt einen nicht zu dünnen Brei durch Einrühren der Heilerde in
handwarmes Wasser oder lauwarmen Kamillensud her und trägt diesen gleichmäßig
auf den gesamten Körper auf. Lediglich die Augenpartien und Lippen bleiben
ausgespart. Nun wickelt man die zu behandelnde Person in ein großes Tuch (z.
B. Bettlaken) und läßt sie zugedeckt an einem
warmen Ort 30 bis 60 Minuten ruhen. Danach kann die Heilerde abgeduscht
werden. Zur Intensivierung der Wirkung empfiehlt es sich, den ganzen Körper
mit einem feuchten Tuch vor dem Duschen mit kreisenden Bewegungen abzureiben.
Dieses sanfte aber sehr wirksame Peeling fördert
zusätzlich die Durchblutung der Haut und der darunter liegenden Gewebe. Sie
werden damit besser mit Sauerstoff versorgt, der Stoffwechsel wird angeregt,
Nährstoffversorgung und Abtransport der Stoffwechselschlacken werden
intensiviert. Die dabei auftretende Rötung der Haut ist Folge der intensiven
Wirkung der Heilerdebehandlung. Hinweis: Bei empfindlicher und zu Trockenheit
neigender Haut ist eine Nachbehandlung mit einer leichten Fettcreme zu
empfehlen.
Für ein Vollbad benötigt man ca. 10 Eßlöffel
Heilerde. Sie wird in das einlaufende Wasser gegeben und verteilt sich damit
gut, ohne sich aufzulösen. Die Temperatur des Badewassers soll als angenehm empfunden
werden und die Dauer des Bades 20 Minuten nicht überschreiten. Nach Verlassen
der Wanne möglichst nicht abduschen, sondern den Körper in ein Tuch einhüllen
und die Heilerde auf der Haut antrocknen lassen. Man ruht noch 15 bis 30
Minuten, bevor man die dünne Heilerdeschicht wie oben beschrieben abrubbelt
und dann duscht.
Hinweis: benterra Heilerde verklumpt nicht und kann
daher problemlos in den Abfluß geleitet werden.
Wie wirkt benterra
Heilerde?
Heilerdewickel und Auflagen werden stets kalt bereitet. Durch den Kältereiz
und den Eigendruck des feuchten Heilerdebreis auf den behandelten Bereich
werden die Blutgefäße verengt und Muskelspannungen gemindert. Der
Stoffwechsel im betroffenen Gewebe verlangsamt sich, Entzündungen werden
gedämpft und Schmerzen rasch gelindert.
Auch schmerzhafte Schwellungen gehen auf schonende Weise zurück.
Beim Trocknen des Heilerdebreis
tritt eine erhebliche Saugwirkung auf.
Mit dem Flüssigkeitsstrom von innen
nach außen wird überschüssige Gewebsflüssigkeit entfernt, die bei
verletzungsbedingtem Gewebserguß entsteht. Beim
Trocknen des Heilerdebreis kommt es zu einer wohltuenden Erwärmung auch der
tieferen Gewebe, so daß die Heilwärme auch von
innen wirken kann.
Die Nervenfunktionen werden unterstützt, die Funktion der Hormondrüsen
normalisiert, Kreislauf und Stoffwechsel (Versorgung des Gewebes mit
Sauerstoff und Nährstoffen, Abtransport von Stoffwechselschlacken) werden
angeregt. Der Säure- und Elektrolytmantel der Haut wird erneuert (Transmineralisation).
Die Haut wird gestrafft und erhält ihr frisches und gesundes Aussehen zurück.
Nässende Wunden trocknen leichter ab. Zellgifte, Bakterien und
Zersetzungsprodukte werden an die Heilerde gebunden. Die Wundreinigung
erstreckt sich durch den Saugeffekt auch auf die darunter liegenden Bereiche.
Heilerdebäder fördern die Durchblutung der Haut, versorgen sie mit
Mineralstoffen, lindern den Juckreiz und wirken desodorierend. In den
Vordergrund tritt die entzündungshemmende, entfettende und porenreinigende Wirkung.
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